... erlebten die Teterower Schalmeienspieler in der
ungarischen Partnerstadt Kunszentmarton. In diesem Jahr waren sie bereits zum
18. Mal zu Gast.
Wie immer warteten die jahrelangen Freunde, die unsere
Teterower Musiker von klein auf kennen und schätzen, und ein liebevoll
zusammengestelltes Programm auf die Musikschüler. Die Sonne meinte es ebenfalls
besonders gut. Jeden Tag kletterte das Thermometer über die 40 Grad-
Markierung. Da waren die Besuche in den Badeorten Cserkeszölö, Kiskunmajsa und
Tiszakecske sehr willkommen. Mit ihren Konzerten dort wussten die jungen Leute
um Jürgen Oestreich wieder einmal zu überzeugen. Den Erlös aus den dabei
verkauften CDs spendeten die Jugendlichen der Grundschule Kunszentmarton, die
nun schon viele Jahre lang Gastgeber und Organisator des Austausches ist.
Eine Fahrt nach Debrecen, die Kirchbesichtigung, ein Besuch
im Tier- und Vergnügungspark, Kutschfahrten und vieles mehr rundeten das
Programm ab. Selbstverständlich gehörte auch dieses Mal ein Fussballturnier
zwischen den Gastgebern und den Teterower Gästen dazu. Wieder konnten die
Musikschüler sich gegen drei ungarische Mannschaften behaupten und mit einer
Goldmedaille nach Hause fahren.
Bürgermeister Dr. Mihaly Czuczi wies darauf hin, dass er in
den nächsten Jahren bereits die Kinder derjenigen erwartet, die als erste den
Austausch geprägt haben. Auch seine Enkel warten schon darauf, Teterow zu
besuchen. Ausdrücklich betonte er, dass Kunszentmarton die ungarische Stadt
ist, die die längste Städtepartnerschaft pflegt.
Die Abrundung des Aufenthalts in der Partnerstadt stellte
wie schon seit einigen Jahren das Schalmeien-„Wetten dass...“ dar. Stargäste
waren wieder einmal die Gastgeber, die mit ihren Gästen ausgelassen zu
deutschen Partyhits tanzten und sangen, was am Abend zuvor schon fleißig auf
dem Marktplatz geübt worden war.
Seine Feuertaufe hat ebenfalls der neue Jugendgruppenleiter
der Gruppe bestanden. Patrick Dittner hat sich sehr gut bewährt und
weitergeführt, was seine Vorgänger aufgebaut haben.
Orchesterleiter Jürgen Oestreich und Vereinsvorsitzende Sigrid Oestreich
sind sich einig: Auf diese Jugendlichen kann Teterow stolz sein.
Nachrichten von Doreen
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