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Orchester begrüßt Gäste aus Südamerika Das Teterower Orchester ist bekannt für seine Vielfalt an Musik und Rhythmen. Seit Jahren gehören zu jedem Konzert auch Titel aus Südamerika. Das und die Aufgeschlossenheit der Jugendlichen war ausschlaggebend dafür, dass eine Murga-Gruppe aus Uruguay bei Auftritten in Niedersachsen nur Gutes von den Teterower gehört hatte und kurz entschlossen telefonisch anfragte, ob man sich nicht näher kennen lernen wolle. Die Antwort konnte nur “ja” heißen und so ging es an die Vorbereitung des Aufenthalts der 13 Kinder im Alter von 11 bis 17 Jahren und ihrer Betreuer. Deren Fahrt nach Deutschland wurde vom Kinderhilfswerk Deutschland finanziert und so konnten sie 4 Wochen lang im Rahmen der Kinderkulturkarawane hier auftreten. Was ihnen aber bisher fehlte, war der direkte Kontakt zu deutschen Jugendlichen und erst recht zu musizierenden deutschen Jugendlichen. Den hatten sie in Teterow ganz intensiv. Sie wurden direkt von den Schalmeienspielern in Empfang genommen, die sie auch durch Stadt und Museum führten und in ihre Familien mitnahmen. Am Abend hatte unser Orchester einen Auftritt in Gnoien, wohin sie auch von der Gruppe mit dem Namen “De Ninguna Manera”, was “Auf keinen Fall” bedeutet, begleitet wurden. Die Übernachtung fand ebenfalls in Familien statt und auch am späten Abend trafen sich die älteren Jugendlichen, um zu erzählen und zu lachen. Am Sonnabend hatte der Verein dann ein Frühschoppenkonzert beim “Cafe am Markt” organisiert. Viele Teterower kamen und erfreuten sich am bunten stimmungsvollen Programm der Schalmeien und der Murga-Gruppe. Murga - eine Form des südamerikanischen Karnevals - kannten die meisten vorher noch gar nicht oder höchstens aus dem Fernsehen. Aber alle ließen sich mitreißen und so dauerte es nicht lange, bis mitgeklatscht, mitgesungen und sogar mitgetanzt wurde. Es war ein richtiger kleiner Karneval in einer Stadt, die sonst recht wenig damit am Hut hat. Die Meinung der Leute von “De Ninguna Manera” stand schnell fest: “Die Menschen sind hier so freundlich, aufgeschlossen und total locker drauf. Das haben wir bisher noch nirgendwo in Deutschland erlebt.” Das ist ja eigentlich nicht die Meinung, die man im Allgemeinen über Mecklenburger hat, aber die Teterower haben überzeugt. Am Nachmittag vergnügte sich die Truppe aus Südamerikanern und Teterowern dann bei der gemeinsamen Freizeitgestaltung, zum Beispiel auch bei einer lustigen Regulus-Fahrt und auf dem Burgwall. Auch wenn das Zusammensein doch insgesamt eher kurz war, so war es doch um so intensiver. Der Abschied fiel allen schwer, aber viele der jungen Musikanten wollen auch weiterhin in Kontakt bleiben und so wurden viele Adressen getauscht. Kurz vor ihrem Rückflug nach Uruguay meldete sich die Gruppe noch einmal beim Verein, um festzustellen, dass der Aufenthalt in Teterow einer der schönsten, wenn nicht gar der schönste ihrer Reise war. Und sie schickten viele, viele Dankeschöns in unsere kleine Stadt.
Für den Musikverein hatte dieses kleine Konzert auf dem Teterower Marktplatz noch eine weitere Bedeutung. Es sollte ebenfalls ein kleiner Vorgeschmack auf das
III. Internationale Musikfest in der Stadt Teterow
im nächsten Jahr sein. Dazu laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren und jede Unterstützung, tatkräftig, finanziell, in Form von Dienstleistungen oder Sachspenden, wird benötigt. Der Leiter der Organisationsgruppe ist Thomas Oestreich, Tel. 03996/187471, e-mail: thomas_oestreich_@web.de, Spendenkonto: Musikverein, Ktn: 4921698, BLZ: 13070024, Deutsche Bank. Wir freuen uns auf Ihre Hilfe.
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